Was verbindet den BFC Dynamo, den 1. FC Magdeburg, Steaua Bukarest, Budapest Honvéd, Roter Stern oder die großen Klubs der Sowjetunion? Hinter ihren sportlichen Geschichten stehen politische Systeme, staatliche Interessen, Privilegien, Kontrolle – aber auch echte Begeisterung, Identität und Widerstand. Darum geht es in dieser Folge von BRENNPUNKT-ORANGE.DE mit Per Ole Hein, dem Autor des Buches „Meister des Sports. Eine kurze Geschichte des Fußballs im osteuropäischen Sozialismus“. Hein nimmt sieben sozialistische Staaten in den Blick und untersucht, wie Politik und Fußball miteinander verbunden waren. Es geht um Armeeklubs und Betriebssportgemeinschaften, Hauptstadtvereine und Provinzklubs, um Nachwuchsförderung, Spielerwechsel, politische Einflussnahme und natürlich um die Fans. Von Ungarns „Goldener Elf“ über das Sparwasser-Tor von 1974 bis zum Europapokalsieg von Steaua Bukarest 1986 reicht der historische Bogen. Und natürlich spielt die DDR eine zentrale Rolle.
Eine Folge über Fußballgeschichte – aber auch über Macht, Erinnerung und die Frage, warum der Fußball des Ostens bis heute nachwirkt.
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