Gideon Bachmann, dessen Stimmenarchiv sich seit 2014 am ZKM befindet, führte von 1963 bis 1975 zahlreiche Gespräche mit dem Schriftsteller und Filmemacher Pier Paolo Pasolini. In den unkonventionell geführten Interviews offenbaren sie Pasolinis kritische Gedanken zur poetischen Eigenart des Kinos, zum Umgang mit der Vergangenheit und zur Bedrohung durch einen technokratischen Neokapitalismus. Bachmann sah in Pasolini einen Seismographen der Gesellschaft.
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