Rund um die Männerfußball-WM boomen Sportwetten, die über Apps und Onlineportale ohne großen Aufwand vor jedem Spiel abgeschlossen werden können. Anders als in anderen EU-Ländern gelten Sportwetten in Österreich aber nicht als Glücksspiel, sondern als Geschicklichkeitsspiel. Dabei bergen gerade Online-Wetten ein großes Suchtpotenzial und sprechen vor allem junge Menschen an. Studien legen außerdem nahe, dass gute Sportkenntnisse keine Vorteile beim Tippen bringen.
Wie schmal ist der Grat zwischen dem Dopaminkick eines guten Tipps und einer Sucht, die schlimmstenfalls zu Verschuldung und Depression führen kann? Verführt die aktuelle WM mehr Menschen zu Sportwetten?
Das bespricht Aischa Sane mit Stefan Falkner-Resch, der selbst Spielsuchterfahrung hat und jetzt Leiter der Selbsthilfegruppe „GOLO“ (Game Over, Life On) ist, mit Sozialarbeiterin Iris Ledoldis und Psychiater Dr. Peter Berger, beide von der Spielsuchthilfe.
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