In dieser Predigt wird Psalm 23 als Einladung gelesen, Gott neu als den persönlichen Hirten des eigenen Lebens zu entdecken. „Mir wird nichts mangeln“ bedeutet dabei nicht, dass Gott jeden Wunsch erfüllt, sondern dass er weiß, was wir für die nächste Etappe unseres Weges brauchen – auch dann, wenn wir uns gerade „in einer Wüste” befinden. Stille Wasser stehen für Zeiten, in denen Gott unseren Lebensfluss verlangsamt, damit unsere Seele zur Ruhe kommen, heilen und neue Kraft finden kann. Selbst im Tal der Todesschatten müssen wir uns nicht fürchten, weil Gott uns hindurchführt, schützt und korrigiert: Das Tal ist eine begrenzte Wegstrecke und nicht unser Zuhause. Gerade in dunklen Zeiten sind wir eingeladen, nicht nur ÜBER Gott zu sprechen, sondern MIT ihm und darauf zu vertrauen, dass er unsere Seele wieder aufrichtet. Der gedeckte Tisch, der überfließende Becher und die nachjagende Güte und Gnade zeigen, dass Gottes Gegenwart stärker ist als Angst, Sorgen undalles, was uns bedroht. Der Weg des Psalms führt von der Weide über das stille Wasser und durch das dunkle Tal schließlich nach Hause in Gottes Gegenwart. Jesus selbst ist dieser gute Hirte, der sein Leben für seine Schafe gegeben hat, uns kennt, nach Hause führt und unserer Seele in Gottes Familie ein Zuhause schenkt.
Kernfrage: Vertraue ich Jesus wirklich als meinem Hirten – auch dann, wenn ich seinen Weg gerade nichtverstehe?
Du hast eine Entscheidung für Jesus getroffen, hast ein Gebetsanliegen oder möchtest mehr über die Ava Kirche erfahren? Nimm Kontakt mit uns auf: hallo@avakirche.de oder avakirche.de/kontakt
Podden och tillhörande omslagsbild på den här sidan tillhör
Ava Kirche. Innehållet i podden är skapat av Ava Kirche och inte av,
eller tillsammans med, Poddtoppen.