Autismus-Diagnostik wird in Klinik und Praxis immer häufiger nachgefragt — doch spezialisierte Ambulanzen sind vielerorts überlastet oder kaum erreichbar. In dieser Freundschaftsfolge von Jung und Freudlos und dem PsychCast sprechen Sebastian, Christa und Dr. Jan Dreher anhand eines Fallbeispiels darüber, wie man sich einer möglichen Autismus-Spektrum-Störung diagnostisch nähern kann.
Es geht um typische Hinweise in der Anamnese, Reizüberflutung, Blickkontakt, Routinen, Spezialinteressen, Sprachpragmatik und die wichtige Frage: Was spricht wirklich für Autismus — und was eher für ADHS, soziale Phobie, Zwangsstörung oder Depression? Außerdem sprechen wir darüber, welche Rolle Fragebögen und strukturierte Testverfahren wie der ADOS spielen, warum Diagnostik nicht immer perfekt, aber trotzdem verantwortungsvoll sein kann, und wie man Patient:innen eine Diagnose oder auch Nicht-Diagnose gut vermittelt.
Eine praxisnahe Folge für alle, die Autismus-Diagnostik besser verstehen wollen — egal ob fachlich, persönlich oder aus Interesse an neurodivergentem Erleben.
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