Um 17 Uhr ist in Österreich der Deckel draufgegangen. Sechs Minuten später saß Eric Niederseer bei uns – der Mann, den sie hierzulande den Fabrizio Romano nennen, was er selbst nicht ganz mag. Er hatte trotzdem noch etwas zu verkünden. Nur keinen Namen. Was für ein Sommer: 146 Millionen Euro Einnahmen, so viel wie seit fünf Jahren nicht. Und trotzdem stand in Hütteldorf am Ende ein Sportdirektor da, dessen Telefon heiß lief und dem der Sechser bis zur letzten Minute durch die Finger rann. Vor exakt einem Jahr haben wir eine Folge "Markus Katzer Transfergott" genannt. Part two fällt ambivalenter aus. Die Notbremse zieht in dieser Woche ohnehin jeder. Raffael Behounek nach 110 Sekunden – wofür ihm der LASK trotzdem erst ab der 54. Minute dankte. Rapid, das in Salzburg vom eigenen Höhenflug 1:5 ausgebremst wurde, weil Haris Tabaković diesen Cheatcode mitgebracht hat, den drei Klubs dieser Liga besitzen und neun nicht. Und die Austria, die gegen die WSG gar nicht mehr zum Bremsen kam und als Letzter dasteht. Dann ist da noch Peter, der auf einem Grazer Zebrastreifen rechtzeitig stehen geblieben ist. Wer dort stand, erzählt er selbst – inklusive Videobotschaft und einem Bundesliga-Debüt, das exakt elf Minuten dauerte. Dazu der Einspieler, der dreimal der falsche war. Wir schneiden nicht. Auch 2026 nicht. Raffael Behounek wurde der Gruppe "Notbremsassistenten" hinzugefügt.
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