Ein Anzugträger mit Aktenkoffer läuft an einer Hauswand vorbei, auf der Comicfiguren toben. Brüssel passt in keine Schublade, und genau das macht diese Stadt so gut.
Auf dem Place Sainte-Catherine bricht sich das Herbstlicht in den Linden, alle sitzen draußen auf bunten Stühlen. In Saint-Gilles wird in einer alten Tankstelle gefrühstückt, auf dem Parvis gibt es seit 1865 Markt, in den Marolles seit 1873 jeden Tag Flohmarkt. Victor Horta hat der Stadt seinen Jugendstil verpasst, im Magritte-Museum wartet der Surrealismus. Und zum ersten Mal in der Geschichte dieses Podcasts gibt es eine Empfehlung für einen Sexshop, im Boudoir-Stil der Belle Époque, mit Jazz und Samtvorhängen.
Zwischendurch heißt es durchhalten: Waffeln, Schokolade und Fritten mit Joppiessoße. Einfach flanieren und sich überraschen lassen. Merci, Brüssel!
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