Mit Szilveszter Ókovács ist Anfang November eine der zentralen Figuren der ungarischen Kulturszene gestürzt: Der langjährige Generaldirektor der Staatsoper in Budapest wurde von Kulturminister Zoltán Tarr am 2. November mit sofortiger Wirkung entlassen. Offiziell geht es um finanzielle Unregelmäßigkeiten, intransparente Produktionskosten und nicht genehmigte Prämien. Jetzt werden auch aus dem Inneren des Opernhauses immer mehr Stimmen laut und zeigen, wie tief das System der Orbán-Jahre auch in die Klassik reicht.
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