Nach seinem mutmaßlich islamistischen Anschlag auf den Christopher
Street Day mit einer Toten und zahlreichen Verletzten in Berlin am
Samstag, wurde Abdul B. am Sonntag in Berlin Spandau von der Polizei bei
dem Versuch, ihn festzunehmen, erschossen. Eigentlich hätte er am Montag
seinen dritten Termin bei dem Berliner Verein Violence Prevention
gehabt. Bei seinen ersten beiden Terminen dort sei Abdul B. äußerst
»freundlich, kontrolliert und undurchschaubar« aufgetreten, es habe sich
»nicht der geringste konkrete Bedrohungshinweis« ergeben. Das sagte der
Leiter der Organisation, Thomas Mücke, der ZEIT. Was genau
Deradikalisierungsprogramme sind, erklärt der Politikwissenschaftler und
Radikalisierungsforscher Özgür Özvatan.
Die Ebolaepidemie in der Demokratischen Republik Kongo breitet sich
weiter aus. Mehr als 1.400 Menschen sind seit Ende April nachweislich an
dem Virus gestorben, melden die kongolesischen Gesundheitsbehörden. Die
Zahl der im Labor bestätigten Infektionen stieg demnach auf 3.200. Den
aktuellen Angaben der Behörde zufolge liegt die Todesrate derzeit bei
43,9 Prozent. Der aktuelle Ausbruch ist besonders schwer einzudämmen,
auch weil es für den Ebolaerreger vom Typ Bundibugyo bislang weder einen
Impfstoff noch eine Therapie gibt. Seit Anfang Juli läuft die klinische
Testphase für zwei antivirale Therapieverfahren. Dazu spricht ZEIT-Autor
Kai Kupferschmidt. Das »Was Jetzt? – Spezial« von Imre Balzer zu diesem
Thema finden Sie hier.
Und sonst so? Mückenliebling?
Moderation und Produktion: Hannah Grünewald
Redaktion: Elise Landschek
Mitarbeit: Mira Schrems und Mathias Peer
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter wasjetzt@zeit.de.
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über 1.400
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