In einer Welt, die sich immer schneller dreht, stellt sich für Filmschaffende eine zentrale Frage: Wie fangen wir die Wirklichkeit ein, ohne sie zu verzerren? In unserer Kooperationsfolge mit der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin werfen wir einen Fokus auf den Dokumentarfilm und die wichtige Rolle, die er für unsere Gesellschaft spielt. In unserem Gespräch mit Regisseur Andres Veiel sprechen wir über das genaue Hinsehen als Haltung, über Verantwortung im Umgang mit realen Protagonist*innen und über den Dokumentarfilm als „Rastplatz der Reflexion“ in einer überreizten Gegenwart. Es geht um Handwerk, um Beziehungsarbeit – und um die Frage, wie Filme Denkprozesse anstoßen können, statt schnelle Antworten zu liefern.
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