Am 9. März 2026 sind alle Frauen in Deutschland aufgerufen zu streiken nach dem Vorbild des Frauenstreiks in Island. Gleichzeitig haben Viele das Gefühl: Wie soll das gehen? Ich kann doch nicht einfach Nein sagen?
Wir wagen das Gedankenspiel für alle, die noch nichts davon gehört haben, dass am 9. März gestreikt werden soll. Für alle die hadern, sich fragen, wie das gehen soll. Denn ist gibt gute und sehr handfeste Gründe, warum es vor allem Frauen, oder um es intersektional auszudrücken, nicht cis-männliche Personen eben nicht so einfach Nein sagen können. Und wir legen eine Gegenfolie an: Für wen ist es eigentlich leicht, Nein zu sagen?
Ritas Literaturliste:
Adorno, Theodor W. (1966): Negative Dialektik. Frankfurt am Main: Suhrkamp.
Arruzza, Cinzia / Bhattacharya, Tithi / Fraser, Nancy (2019): Feminismus für die 99%. Ein Manifest. Matthes & Seitz: Berlin.
Bhattacharya, Tithi (Hrsg.) (2018): Social Reproduction Theory. Remapping Class, Recentering Oppression. Mit einem Vorwort von Lise Vogel. London: Pluto Press.
Fallwickel, Mareike (2025): Und alle so still. Hamburg: Rowohlt.
Federici, Silvia (2021): Revolution at Point Zero: Hausarbeit, Reproduktion und feministischer Kampf. Münster: Unrast.
Fraser, Nancy (2016): Contradictions of Capital and Care. In: New Left Review 100, S. 99–117.
Frost, Ursula (2010): Bildung bedeutet nicht Anpassung, sondern Widerstand. Vierteljahrsschrift für wissenschaftliche Pädagogik 81 (3), S. 321–330.
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