Seyran Ateş polarisiert: Für die einen ist sie eine Heldin der Emanzipation, für andere eine Verräterin des Islam. Als Tochter türkisch-kurdischer Gastarbeiter erkämpfte sie sich ihre Freiheit zuerst gegen patriarchale Vorstellungen in ihrer Familie, dann gegen die Vertreter großer Islamverbände in Deutschland.
Seit sich die Rechtsanwältin öffentlich gegen Zwangsheiraten einsetzt, erhält sie Morddrohungen und steht unter Personenschutz. Diese Maßnahme wurde noch verstärkt, als sie in Berlin die erste liberale Moschee gründete, in der Männer und Frauen gemeinsam beten dürfen und queere Muslime willkommen sind.
Im Gespräch mit Matthias Bertsch erzählt Seyran Ateş, was Freiheit für sie bedeutet und wie sich das Verhältnis zu ihren Eltern verändert hat.
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