Mit seinen geflogenen Kilometern könnte Albrecht Broemme mehrmals die Erde umrunden: Als Präsident des Technischen Hilfswerks (THW) arbeitete er in den Flüchtlingslagern in Jordanien, im vom Erdbeben zerstörte Haiti und nach der großen Flut im Ahrtal. Schon als Schüler hatte sich Albrecht Broemme beim THW engagiert, später bei der Freiwilligen Feuerwehr. Auch sein Vater war Nothelfer. Er nahm den Jungen mit zu schweren Autounfällen, um ihn "an den Anblick von Leichen zu gewöhnen", sagt Broemme heute.
Als Präsident des THW hat Albrecht Broemme sich für die psychologische Hilfe für Helfende eingesetzt. Das Leid, das er weltweit gesehen hat, relativiert für ihn so manche Sorge in Deutschland. Auch im Ruhestand ist es ihm wichtig, sich auf Krisen und Katastrophen vorzubereiten. Katrin Heise hat mit ihm gesprochen.
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