In ihrem neuen Roman "Nach der Sonne schauen" erzählt Martina Hefter von einer Installationskünstlerin, die für ein Kunstprojekt in eine ehemalige Tagebauregion bei Leipzig zieht. Dort hofft sie, Abstand zu gewinnen und nach einem einschneidenden Erlebnis wieder Halt zu finden: Eines ihrer wichtigsten Kunstwerke wurde von einem Maler öffentlich mit dem Schriftzug "Bullshit" beschmiert und beschädigt. Doch die erhoffte Ruhe in der Abgeschiedenheit bleibt aus. Eine Hündin und die Nichte ihres Vermieters suchen immer wieder ihre Nähe. Gerrit Bartels hat diesen Roman über die Suche nach Orientierung in einer widersprüchlichen Welt, über Verletzbarkeit und Neuanfänge gelesen.
Martina Hefter: "Nach der Sonne schauen" | Verlag: Klett-Cotta, 2026 | Seiten: 256, gebunden | ISBN 978-3-608-96708-1 | Preis: 25,00 Euro
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