In der Lausitz tut sich was - nicht nur wegen des Strukturwandels und dem Ausbau der Seenlandschaft, auch literarisch wird die Region immer häufiger in den Blick genommen. Man denke an Lukas Rietzschels "Sanditz", das sich seit Wochen in der Bestsellerliste hält oder "Die schönste Version" von Ruth-Maria Thomas. Und nun kommt ein neues Buch dazu, das unter anderem in Cottbus spielt: "Lori" von Anousch Mueller, geboren 1979 in Erfurt, lebt in Königs Wusterhausen bei Berlin. Sie hat 2013 beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb in Klagenfurt gelesen. Da kam ihr Text, zugegeben, schlecht weg. Ihr Debütroman "Brandstatt" wurde trotzdem kurz danach mit dem Literaturpreis der Jürgen Ponto-Stiftung für das beste deutschsprachige Debüt des Jahres ausgezeichnet. Und nun, 13 Jahre nach ihrem Debüt, erscheint ihr zweiter Roman – unsere Kritikerin Corinne Orlowski hat ihn gelesen.

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