Systeme sind heute keine statischen Gebäude mehr, die man einmal entwirft und dann einfach bezieht. Sie ähneln eher lebendigen Organismen, die sich ständig anpassen müssen. Die Architektur bildet dabei das Fundament, dass diese Flexibilität entweder ermöglicht oder zu massiven Hindernis wird. Denn ohne eine tragfähige, mitwachsende Struktur wird jede Agilität früher oder später von technischen Schulden ausgebremst.

Continuous Architecture bricht mit dem Dogma des großen Entwurfs vorab. Sie ersetzt den Big Design upfront durch einen fließenden Übergang von Design und Implementierung.

Aber wie behält man dabei den Überblick und wie vermeidet man, dass am Ende bloße Zufallsarchitekturen entstehen?

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