Carolin Kebekus macht seit über 20 Jahren Comedy. Angefangen hat sie nach dem Abi als Praktikantin bei den „Freitag Nacht News“ auf RTL – ein paar Jahre später moderierte sie die, trat in verschiedensten anderen Sketch-Comedy-Shows auf und ging mit eigenen Stand-up-Programmen auf Tour. Sie hat sieben Mal den Deutschen Comedypreis gewonnen und vor ein paar Wochen, ganz frisch, den Grimmepreis für „Die Carolin Kebekus Show“ in der ARD.

Als ich das jetzt alles nochmal gelesen habe, war ich echt beeindruckt – und mir ist etwas aufgefallen: Seit Jahren macht Carolin immer wieder kritisch-satirische Beiträge über die katholische Kirche. Aber anders als bei anderen Kabarettisten oder Comedians sind die nie nur so „Haudrauf“, sondern eher anklagend. Carolin macht sich nicht über die Religion lustig, sondern übt scharfe Kritik an der Institution – weil sie nämlich selbst Christin ist, aber von ihrer Kirche inzwischen extrem enttäuscht. Darüber wollte ich mit ihr reden. Deshalb ging es viel um die Missbrauchsfälle in zahlreichen katholischen Bistümern. Wie kann es sein, dass deren Aufklärung seit Jahren einfach nicht vorankommt? Wann sollte die Politik eingreifen? Und liefe alles anders, wenn Frauen in der Kirche mehr zu sagen hätten?

Carolin hat auch viel Persönliches erzählt – von einem Geheimnis, das ihr Vater Jahre lang vor ihr hatte und wie sie sich früher ständig mit anderen Mädchen und Frauen verglichen hat. Das kenne ich auch, und deshalb haben wir uns gefragt: Wo kommt das her – und wie werden wir es los und helfen einander stattdessen? Außerdem ging es noch um Carolins neue Leidenschaft fürs Sticken und dass True Crime-Podcasts ihr keine Angst machen. Überhaupt scheint es wenig Dinge zu geben, vor denen diese Frau Angst hat.

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Triggerwarnung: Sollte es euch mit dem Thema sexualisierte Gewalt nicht gut gehen, solltet ihr diese Folge lieber auslassen oder zumindest nicht alleine hören.

Wenn ihr selbst sexuelle Gewalt erlebt habt, könnt ihr beim Hilfetelefon sexueller Missbrauch anonym und kostenfrei anrufen: 0800-22 55 530

Das Hilfeportal informiert Betroffene, ihre Angehörigen und andere Menschen, die sie unterstützen wollen: www.hilfeportal-missbrauch.de

Bei der Telefonseelsorge könnt ihr rund um die Uhr kostenlos anrufen und jegliche Sorgen und Gedanken anonym mit jemandem teilen: 0800-1110111 www.telefonseelsorge.de

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Hier noch die angekündigten Links:

Y-Kollektiv: „Missbrauch in der katholischen Kirche: Was geschah im Bistum Speyer?“

https://youtu.be/xD_8sWRmw-k

Deutschland3000: „Kirchensteuer: leere Kirchen, volle Kassen“

www.instagram.com/tv/B60Iaj4oIOz/

Deutschland3000: „Darf die Kirche diskriminieren?“

www.instagram.com/tv/CKl1JV3Cc9a

Deutschland3000: „Pfarrer*innen treffen Ausgetretene“

www.instagram.com/tv/B6Su7MnI9Cf/

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