"Die Nase", die erste Oper des 22-jährigen Dmitri Schostakowitsch, ist ein typisches Produkt der "wilden Zwanziger Jahre". Inspiriert durch Gogols sozialkritische, sarkastisch-absurde Erzählung komponierte Schostakowitsch eine komische Musik in 16 aufeinander folgenden Szenen, die sich aller Stile bedient. Und das als Mittel für eine vernichtende Kritik an der Autorität- und Hierarchiebesessenheit der russischen Gesellschaft. Bernd Künzig über die Premiere an der Staatsoper München mit neuer Besetzung.

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