„Mein Kind hört nicht auf mich… “ – es klingt wie die ultimative Kapitulation und ein Eingeständnis der eigenen, elterlichen Unfähigkeit. Jeder Vater kommt irgendwann an den Punkt, an dem sein Kind einfach nicht hört. Wie kommt es dazu und was können wir tun? Das schauen wir uns heute an. Wir wollen alle ein entspannes und harmonisches Familienleben. Gleichzeitig gehört es zu unserer Rolle als Vater, auch mal Dinge zu dirigieren und moderieren. Dabei ist es unvermeidlich, dass wir unserem Kind sagen, was es zu tun oder zu lassen hat. Soweit so gut. Blöd nur, wenn es dann eben genau das nicht tut oder lässt. Denn das bringt uns auf die Palme. Wir fühlen uns nicht respektiert. Ich will nicht gleich behaupten, dass wir an uns zweifeln. Aber es nervt, wenn es nicht klappt. Dabei gibt es ein paar Fragen, die Du Dir als Papa in dieser Situation stellen kannst, um der Angelegenheit eine andere Perspektive zu geben. ## Ist es nicht eigentlich gut, dass Dein Kind nicht auf die hört?Wenn Dein Kind nicht direkt springt, wenn Du etwas sagst, heißt auch, dass es Dinge hinterfragt. Den Ungehorsam interpretierst Du hinein. Für Dein Kind ist es vielleicht nur ein Moment, in dem es versucht zu verstehen, warum es jetzt gerade sein Zimmer aufräumen oder aufhören soll, seinem Bruder an den Haaren zu ziehen. Also im Grunde genommen ein positives Verhalten, dass Du negativ bewertest. ## Was könnte dahinterstecken?Du siehst, es gibt immer eine zweite Ebene. Es könnte auch sein, dass Dein Kind nicht hört, weil es Dir etwas sagen will. Wenn Dein Kind sich nicht wahrgenommen fühlt, versucht es auf sich aufmerksam zu machen. Es gibt Kinder, die zerstören absichtlich etwas oder hören einfach nicht, auf das, was Du sagst. Ungehorsam als Rebellion gegen mangelnde Aufmerksamkeit also. Das kannst Du abchecken. Kann es sein, dass Du in letzter Zeit wenig zu Hause warst? Oder warst Du zwar körperlich anwesend, aber oft abgelenkt und deswegen nicht voll da? ## Liegt es an Dir?Bist Du vielleicht einfach nur überempfindlich? Genau wie das Verhalten Deines Kindes verschiedene Ebenen haben kann, so kann auch Deine Wahrnehmung verschiedene Ebenen haben. Wenn Du gerade eine stressige Phase durchlebst, bringen Dich auch Kleinigkeiten auf die Palme. Ein kleiner, ehrlicher Selbstcheck hilft da ungemein. Oder hast Du Deine Meinung mal wieder geändert? Unsere Erziehung hat einen Konditionierungseffekt auf Kinder, den wir nicht unterschätzen dürfen. Das führt oft in eine gemeine Falle, wenn wir inkonsequent sind. Wenn Du in der Vergangenheit häufiger Ansagen gemacht, aber diese nie in die Tat umgesetzt hast, merkt das Dein Kind. Kein Wunder also, dass Dein Kind irgendwann nicht mehr hört. Mit diesen 3 Fragestellungen, bekommst Du eine etwas andere Perspektive darauf, warum Dein Kind gerade nicht gehorcht. Aber wie schaffst Du es denn nun, dass Dein Kind auf Dich hört? Da gibt es zwei Ansätze, die idealerweise zusammengehen. Du hilfst Deinem Kind zu verstehen was Du von Ihm möchtest. Paralell schaffst Du eine ausreichende Motivation, auf Dich hören zu wollen. Klingt einfach, oder? Aber der Reihe nach. Wie bekommst Du Dein Kind dazu besser zu verstehen, was Du von ihm möchtest? Ganz einfach - in dem Du es erklärst. Wenn wir unsere Kinder um etwas bitten, oder ihnen sagen, was sie bitte tun oder lassen sollen, belassen wir es bei der schlichten Aussage. Was wir vergessen zu erwähnen ist das “Warum”. Und damit laufen wir in den Punkt rein, den ich zuvor schon ausgeführt habe - Kinder hinterfragen alles. Wenn Du dieses Hinterfragen, durch die

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